Viele Unternehmen wünschen sich mit Bootstrapping schnell den Break-even zu schaffen, um mit besseren Karten in die späteren Finanzierungsverhandlungen zu gehen. Dabei wird es oft finanziell eng, sodass das Unternehmen doch auf eine externe Finanzierung angewiesen ist. Die Vielfalt der einzelnen Finanzierungsoptionen ist sehr breit. Wichtig ist es, bei der Wahl der Form der externen Finanzierung auf die Unternehmensphase sowie auf das Geschäftsmodell des Unternehmens zu achten.

Je früher das Unternehmen sich mit der Frage einer externen Finanzierung auseinandersetzt, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Unternehmen später keine Notlösung eingehen muss, die oft mit sehr ungünstigen Konditionen verbunden ist.

Oft stehen den Unternehmen Förderprogramme zur Verfügung. Dabei gehen viele Unternehmer fälschlicherweise davon aus, dass sie keinen Anspruch auf die einzelnen Förderprogramme haben. Einen hohen Stellenwert hat in diesem Zusammenhang das KfW-Darlehen. Dieses staatlich-subventionierte DarlehenEin Darlehen (in der Praxis wird auch häufig der Begriff des Kredits verwendet) ist ein in den § 488 ff. BGB geregelter gegenseitiger Vertrag, durch den sich der Darlehensgeber verpflichtet, dem Darlehensnehmer einen bestimmten Geldbetrag zur Verfügung zu stellen. Der Darlehensnehmer verpflichtet sich dagegen dazu, den vereinbarten Zins zu zahlen sowie das Darlehen bei Fälligkeit zurückzuzahlen. Die Begriffe Darlehen und Kredit werden weitestgehend synonym verwendet. Dabei meinen sie nicht exakt das Gleiche. Abgegrenzt wird dabei anhand der Kriterien Laufzeit und Summe. Unter dem Begriff Darlehen werden Geldanleihen bezeichnet, die sich durch eine lange Laufzeit und eine hohe Summe auszeichnen. Dementsprechend umfassen Kredite eher Geldanleihen mit einer kurzen Laufzeit sowie einer geringen Summe. Ein Darlehensvertrag kann zudem auch über die Überlassung einer Sache geschlossen werden (Sachdarlehen, § 607 BGB). bietet den Gründern niedrige Zinsen, lange Laufzeit und tilgungsfreie Zeiträume.