Im Wesentlichen lässt sich der Ablauf der ersten Finanzierungsrunde auf folgende vier Abschnitte aufteilen: Die Vertraulichkeitsvereinbarung, Letter of Intent, Due DiligenceUnter dem Begriff Due Diligence (vollständig eigentlich Due-Diligence-Prüfung) versteht man eine mit der notwendigen Sorgfalt durchgeführte Analyse, Bewertung und Risikoprüfung eines potenziellen Kaufgegenstandes. In der Praxis findet die Due Diligence vor allem Anwendung vor dem Kauf eines Unternehmens. Weitere Anwendungsfelder sind Immobilien sowie ein geplanter Börsengang. Durch eine Due Diligence will sich der Käufer einen umfassenden Überblick über die Qualität des Kaufgegenstandes verschaffen. Da insoweit eine Vielzahl von Aspekten beleuchtet werden, wird häufig auf die Hilfe von Juristen, Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und weiteren Fachleuten zurückgegriffen. Bei einer Due Diligence wird ein Datenraum eingerichtet, in dem das verkaufende Unternehmen alle aus ihrer Sicht relevanten Informationen bereitstellt. Darauf basierend wird für den Käufer ein Datenraumbericht erstellt. Begriff Der Begriff "Due Diligence" bedeutet wörtlich übersetzt "mit der gebotenen Sorgfalt", gemeint ist dabei aber immer die Prüfung ökonomischer, juristischer oder technischer Risiken, die in Hinblick auf einen bestimmten Geschäftszweck von besonderer Bedeutung sind. Anlässe für Due-Diligence-Prüfungen Due-Diligence-Prüfungen werden hauptsächlich bei der Übernahmen von oder der Beteiligung an einem Unternehmen, bei der Veräußerung von einzelnen Vermögensgegenständen mit hohem Wert sowie bei Börsengängen durchgeführt. Mergers & Acquisitions (M&A)  Vor einer Unternehmensübernahme oder einer größeren Unternehmensbeteiligung wird regelmäßig, meist durch den potentiellen Investor, eine Due-Diligence-Prüfung initiiert. Die Prüfung verfolgt dabei zwei primäre Ziele. Zum einen soll der Wert und damit der Kaufpreis des Unternehmens oder der Geschäftsanteile ermittelt werden. Des Weiteren will sich der Käufer davon überzeugen, dass der Deal keine versteckten wirtschaftlichen oder rechtlichen Risiken birgt. Immobilientransaktionen und andere Asset-Deals Eine Due-Dilligence-Prüfung ist außerdem dann üblich, wenn Vermögensgegenstände von großem Wert veräußert werden. Besonders oft trifft dies auf Immobiliengeschäfte zu. Insbesondere dann, wenn ganze Gebäudekomplexe, große Wohnanlagen oder Luxusimmobilien veräußert werden. In diesem Fall wollen sich die Käufer in erster Linie vom technischen Zustand der Objekte überzeugen. Von Bedeutung sind außerdem bestimmte juristische Aspekte. Zum Beispiel, ob... und Abschluss des Beteiligungsvertrags. Die einzelnen Abschnitte verlaufen nicht zwangsweise nacheinander, sondern können parallel verlaufen.

Trotz der unverbindlichen Natur des Letters of Intent stellt dieser oft aus psychologischer Sicht und somit faktisch eine feste Grundlage für die spätere Gestaltung des Beteiligungsvertrags dar. Mit der Folge, dass die einzelnen festgelegten Bestandteile des Letters of Intent, aus der Sicht des Investors, nicht mehr nachverhandelbar sind. An dieser frühen Stelle ist es bereits empfehlenswert, den Rat eines Rechtsanwalts einzuholen. Der Anwalt muss dann aber nicht zwingend nach außen hin auftreten.