Der Arbeitsvertrag ist nunmehr mit Wirkung zum 01.04.2017 im Bürgerlichen Gesetzbuch kodifiziert und stellt einen Unterfall des Dienstvertrages dar. Gemäß der gesetzlichen Bestimmung verpflichtet der Arbeitsvertrag den Arbeitnehmer zu einer „weisungsgebundenen, fremdbestimmten Arbeit in persönlicher Abhängigkeit“.

Arbeitsvertrag
erstellen

Sie brauchen einen Arbeitsvertrag, der auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist und wollen sichergehen, dass die Vereinbarungen wirksam sind?

  • Inklusive individueller Beratung
  • Garantiert fertig in 14 Tagen

499 €  zzgl. MwSt. zum Festpreis

Jetzt online Termin vereinbaren oder unter 030 120 87 111 ansprechen

Kostenloses Erstgespräch

Sie sind Arbeitnehmer und haben ein Problem mit Ihrem Arbeitgeber? Sie wissen nicht wie Sie sich verhalten sollen, wenn Ihr Arbeitsvertrag Klauseln erhält, mit denen Sie nicht einverstanden sind?

  • Kostenfreie Kontaktaufnahme über E-Mail oder Telefon
  • Schnelle Hilfe und ggf. persönliches Treffen in der Kanzlei

Jetzt online Termin vereinbaren oder unter 030 120 87 111 ansprechen

Der Arbeitsvertrag steht in Abgrenzung zu anderen privatrechtlichen Verträgen wie beispielsweise der Arbeitnehmerüberlassung, dem unabhängigen Dienstvertrag, dem Auftrag, den arbeitnehmerähnlichen Personen und den Gesellschafterverträgen. Eine besondere Relevanz erfährt die Abgrenzung zwischen dem Arbeitsvertrag und dem Werkvertrag für die Fälle der Scheinselbstständigkeit – sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer. In besonderem Maß ist hierbei für den Arbeitgeber relevant, ob er Sozialversicherungsbeiträge abführen muss und wie er das Vertragsverhältnis beendet. Für den Arbeitnehmer dagegen, ob er im Falle einer Kündigung den allgemeinen Kündigungsschutz genießt oder ob er Anspruch auf bezahlten Urlaub hat.

Tipp

Beachten Sie, dass es für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen vorteilhaft sein kann, den Arbeitsvertrag schriftlich zu fixieren.

Bei befristeten Arbeitsverträgen führt die mangelnde Schriftform der Befristungsabrede ebenfalls nicht zur Unwirksamkeit der Vertragsabrede. Vielmehr führt sie dazu, dass keine wirksame Befristung vorliegt und das Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Dauer – also unbefristet – weiterläuft. Hier können Sie unseren Artikel zum Thema: „Befristung des Arbeitsvertrages“ nachlesen.

Tipp

Beachten Sie, dass die gesetzlichen Bestimmungen regelmäßig nur ein Mindestmaß festlegen. Daher sollten Sie bei dem Abschluss eines unbefristeten Arbeitsvertrages dringend auf die folgenden Punkte achten:

  • Die Höhe des Arbeitsentgelts – unter Einhaltung des Mindestlohnes,
  • eine Vereinbarung zu dem Thema Urlaub – unter Einhaltung des Mindesturlaubs von 24 Werktagen,
  • eine Vereinbarung über die Arbeitszeit,
  • eine Regelung über ein Wettbewerbsverbot,
  • eine Regelung zu dem Thema Beschäftigungsverbot,
  • die Einhaltung von Tarifverträgen – die bei Bezugnahmeklauseln im Arbeitsvertrag auch für Arbeitnehmer, die nicht in der Gewerkschaft sind, gelten,
  • auf Betriebsvereinbarungen,
  • auf die Einhaltung inhaltlicher Schranken – AGB-Recht.
Tipp

Achten Sie darauf, ob Ihre Befristung sachgrundlos oder mit Sachgrund erfolgt. Im Falle einer sachgrundlosen Befristung ist diese für maximal zwei Jahre ohne Vorbeschäftigung möglich; bei einer Befristung mit Sachgrund auch länger.