Unter dem Mindestlohn ist das kleinste rechtlich zulässige Arbeitsentgelt zu verstehen. Seit dem 01.01.2015 existiert in Deutschland ein allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn, der mit dem Mindestlohngesetz eingeführt wurde. Der Mindestlohn wurde zum Jahreswechsel auf das Jahr 2017 auf brutto 8,84 Euro je Arbeitszeitstunde angehoben– bei Einführung im Jahr 2015 belief er sich noch auf 8,50 Euro.

Einige Branchen kannten einen tarifvertraglichen Mindestlohn bereits vor Einführung des Mindestlohngesetzes, um ein gewisses Lohnniveau abzusichern. Ziel des Mindestlohngesetzes ist es, der Armut trotz Arbeit flächendeckend entgegenzuwirken. Um den gesetzlichen Mindestlohn zu erhalten, müssen die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

Tipp

Beachten Sie, dass der Mindestlohn für das Land Berlin, ab dem 01.08.2017, 9,00 Euro je Zeitstunde beträgt. Hieraus errechnet sich ein Bruttomonatslohn für das Land Berlin in Höhe von circa 1.558,80 Euro.

Der Mindestlohn ist je Zeitstunde zu zahlen. Im Arbeitsvertrag können zusätzliche Vereinbarungen zu den Themen Sachbezüge, Zulagen oder Zuschläge oder andere Sonderleistungen zu finden sein.

Tipp

Beachten Sie, dass diese Leistungen auf den Mindestlohn angerechnet werden können.