Die Trunkenheit im Verkehr steht in Zusammenhang mit einer Vielzahl anderer Delikte und weitreichender Rechtsfolgen. Geregelt ist sie in § 316 Strafgesetzbuch (StGB). Das Gefährdungsdelikt soll die Sicherheit des gesamten öffentlichen Verkehrs gewährleisten. Umfasst sind der Straßen-, der Schiffs- und der Luftverkehr.

Abgesehen von einer Geld- oder Freiheitsstrafe – bis zu einem Jahr – kommen bei der Trunkenheit im Verkehr auch die Entziehung der Fahrerlaubnis (mit einer Sperre für die Neuerteilung), die isolierte Sperre oder ein Fahrverbot als Nebenfolgen in Betracht. 

Ausfallerscheinungen sind beispielsweise:

  • Fahren in Schlangenlinien
  • Ruckartige Lenkbewegungen
  • Sehr langsames Fahren
  • Abkommen von der Fahrbahn
  • Dichtes Auffahren auf andere Verkehrsteilnehmer
  • Überfahren von Stoppschildern oder roter Ampeln

Die absolute Fahruntüchtigkeit kann auch bei dem Führen eines Fahrrades verwirklicht sein. Hier liegt die Grenze der Blutalkoholkonzentration allerdings bei 1,6 Promille (und mehr).