Die Nebenfolgen einer Gefährdung des Straßenverkehrs, der Trunkenheit im Verkehr und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort treffen den Täter häufig härter als die Strafe selbst. Grund dafür ist, dass die Nebenfolgen der Tat sowohl Maßregeln zur Besserung und Sicherung als auch Nebenstrafen zulassen.

Durch die Nebenfolgen kann das Gericht den Fahrerlaubnisentzug anordnen, eine Sperre zur (Wieder-)Erteilung der FahrerlaubnisEine Fahrerlaubnis ist die Genehmigung der zuständigen Behörde, ein Fahrzeug einer bestimmten Fahrzeugklasse führen beziehungsweise fahren zu dürfen. Um eine solche Erlaubnis zu erhalten, müssen vorher grundsätzlich die dafür notwendigen Fähigkeiten gegenüber der Behörde – häufig im Rahmen einer entsprechenden Prüfung – nachgewiesen werden. In Deutschland existieren eine Vielzahl (16) von verschiedenen Fahrzeugklassen – von der Mofa bis zum Traktor. In juristischer Hinsicht sind die Begriffe Fahrerlaubnis und Führerschein streng zu unterscheiden und meinen verschiedene Dinge, auch wenn sie häufig synonym verwendet werden. Während die Fahrerlaubnis die behördliche Berechtigung meint, ist der Führerschein das Dokument, das diese Genehmigung verbrieft und bei Bedarf vorgezeigt werden kann.... aussprechen oder ein FahrverbotEin Fahrverbot ist in strafrechtlicher Hinsicht eine sogenannte Nebenstrafe, die in § 44 StGB ihre Grundlage findet. Nebenstrafe bedeutet, dass das Fahrverbot neben einer Geld- oder Freiheitsstrafe (der Hauptstrafe) ausgesprochen wird. Inhaltlich hat ein Fahrverbot zur Folge, dass es dem Betroffenen für einen Zeitraum von einem bis zu sechs Monaten untersagt wird, Kraftfahrzeuge im Straßenverkehr zu führen. Nach alter Rechtslage war ein Fahrverbot nur wegen Verkehrsstraftaten möglich – nun kann es grundsätzlich auch bei anderen Straftaten angeordnet werden. Möglich ist ein Fahrverbot von einem bis zu drei Monaten, ferner bei bestimmten Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr. Klassische Fälle sind hier die Geschwindigkeitsüberschreitung oder das Überfahren einer roten Ampel.... – als Nebenstrafe – anordnen. Dem Täter wird umgangssprachlich „der FührerscheinEin Führerschein ist ein amtliches Dokument beziehungsweise eine Urkunde, mit der zum Ausdruck gebracht werden kann, dass der Inhaber über eine Erlaubnis verfügt, ein bestimmtes Fahrzeug führen zu dürfen. Vereinfacht gesagt hält ein Führerscheininhaber mit diesem den Nachweis über das Bestehen der Fahrerlaubnis in den Händen. Neben den persönlichen Informationen über den Führerscheininhaber, dem Ausstellungsdatum, der ausstellenden Behörde, der Gültigkeitsdauer und ähnlichen Angaben enthält der Führerschein in Deutschland deshalb auch Informationen darüber, für welche Fahrzeugklasse eine Fahrerlaubnis vorliegt. Grundsätzlich muss ein Führerschein bei dem Führen eines Fahrzeuges mitgeführt werden, um das Bestehen der Fahrerlaubnis auf Nachfrage der Polizei oder anderer Behörden nachweisen zu können. Wer dennoch ohne Führerschein fährt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die in der Regel mit einem Verwarngeld geahndet wird.... abgenommen“.

Hinweis

Hierbei können diverse Nachschulungen helfen, wie beispielsweise:

  • Aufbauseminare für Taten, die in Zusammenhang mit Alkohol stehen
  • Selbsthilfegruppen für Suchtmittelabhängige
  • Verkehrstherapien