Unbedachte Äußerungen auf sozialen Netzwerken – Kündigung möglich?

Von 24. April 2018Arbeitsrecht

Soziale Netzwerke gehören mittlerweile zum Alltag und sind aus dem Leben vieler Menschen nicht mehr wegzudenken. Die denkbaren Betätigungsformen sind dabei enorm vielfältig. So wird sich mit Freunden oder Bekannten ausgetauscht, es werden Bilder aus dem letzten Sommerurlaub gepostet oder das Leben Prominenter wird verfolgt. Mittlerweile ist es zudem üblich, sich über jedes erdenkliche Thema öffentlich zu äußern. Sei es das Wetter, aktuelle politische Begebenheiten oder Ärger auf der Arbeit. Wenn man sich in dem letzten Punkt allerdings zu weit aus dem Fenster lehnt, sind arbeitsrechtliche Konsequenzen nicht weit.

Achtung! Die Rechtsprechung in diesem Zusammenhang ist enorm unübersichtlich und teilweise sogar widersprüchlich. Deshalb kann im Vorfeld kaum seriös bestimmt werden, welche Äußerungen unschädlich sind und welche nicht mehr von der Meinungsfreiheit gedeckt sind.

Achtung! Eine einseitige Freistellung durch den Arbeitgeber ist regelmäßig dann unwirksam, wenn die dazugehörige Kündigung in offensichtlicher Art und Weise unwirksam ist.

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Jan Ottmann

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