Neben dem Beschlussverfahren sieht die Arbeitsgerichtbarkeit auch ein Urteilsverfahren vor. Die Zuständigkeit der Arbeitsgerichte für dieses Verfahren ergibt sich aus § 2 des Arbeitsgerichtsgesetzes (ArbGG). Besondere praktische Bedeutung hat das Urteilsverfahren für alle arbeitsrechtlichen Streitigkeiten auf dem Feld der Individualarbeitsverträge. Häufig geht es dabei um Ansprüche aus einem Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern – insbesondere um das Bestehen oder Nichtbestehen eines Arbeitsverhältnisses (etwa bei Kündigungen).

Wird eine Klage auf dem Gebiet des Urteilsverfahren bei dem zuständigen Gericht anhängig, wird ein Termin zur Güteverhandlung bestimmt – bei Kündigungsstreitigkeiten soll dieser innerhalb von zwei Wochen nach Eingang der Klage erfolgen. Ist eine gütliche Einigung nicht möglich, wird in das streitige Verfahren übergeleitet, für das regelmäßig ein weiterer Termin bestimmt wird.

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