Als Schleudertrauma werden verschiedene körperliche Reaktionen bezeichnet, die aufgrund einer plötzlichen Beschleunigung und eines nachfolgenden abrupten Abbremsens beziehungsweise eines Überstreckens des Kopfes auftreten. Kennzeichnend sind insoweit vor allem Schwindelgefühle, Nacken- und Kopfschmerzen, Orientierungslosigkeiten, Sprachbeschwerden und ähnliche Symptome. In der Regel halten die Beschwerden nur einige Tage an, es sind jedoch auch chronische Erkrankungen möglich.

Besondere Bedeutung haben Schleudertraumata in Zusammenhang mit Verkehrsunfällen aufgrund der dort häufig vorkommenden Aufprallsituationen. Regelmäßig versuchen Unfallopfer aufgrund eines Schleudertraumas in einem späteren Zivilverfahren Schmerzensgeld geltend zu machen. Im Vergleich zu anderen Rechtsordnungen urteilen die deutschen Gerichte hier jedoch eher restriktiv und sprechen meist nur überschaubare Summen zu.