Reparaturkosten bezeichnen den finanziellen Aufwand, der notwendig ist, um den an einer Sache entstandenen Schaden in Form der Instandsetzung zu beseitigen. Im Falle eines Verkehrsunfalls also die Kosten einer Fachwerkstatt für die Behebung der durch den Unfall entstandenen Mängel. Dabei spielt es regelmäßig keine Rolle, ob der Geschädigte den Wagen tatsächlich reparieren lässt oder nicht.

Bei einem Verkehrsunfall kann grundsätzlich auf Basis der Reparaturkosten abgerechnet beziehungsweise eine Schadensregulierung vorgenommen werden. Dabei hat der Geschädigte jedoch nicht völlig freie Hand. Denn wenn die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert (für ein gleichwertiges Fahrzeug) um 30 Prozent übersteigen, kann nur die Differenz zwischen Wiederbeschaffungswert und Restwert verlangt werden.