Sorgt ein Makler durch seine Vermittlung für den Abschluss eines Vertrages, hat er einen Anspruch auf Zahlung der Maklerprovision nach § 652 BGB. Erforderlich ist insoweit ein kausaler Zusammenhang zwischen der Tätigkeit des Maklers und dem Vertragsabschluss. Nach dem Prinzip der Privatautonomie kann die Provision dabei grundsätzlich frei verhandelt werden, in der Praxis haben sich für eine Vielzahl von Geschäften aber Standardbeträge entwickelt, die sich regelmäßig am Grundgeschäft orientieren. Dies ist vor allem deshalb von Bedeutung, da eine übliche Provision zu zahlen ist, wenn die Höhe der Vergütung nicht bestimmt ist.

In vielen Fällen stellt sich die Frage, wer für die Maklerprovision aufkommen muss. Abhängig von individuellen Vereinbarungen gilt dabei grundsätzlich das Bestellerprinzip: Wer den Makler bestellt, muss diesen also auch bezahlen.