Ein Makler bezeichnet im eigentlichen Wortsinne einen „Geschäftemacher“. Heutzutage wird darunter nach der deutschen Rechtsordnung ein Vermittler verstanden, der die Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages bietet oder einen Vertrag vermittelt. Unterschieden werden vor allem der Handelsmakler und der Zivilmakler nach den entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen im Handelsgesetzbuch (§§ 93 ff. HGB) und im Bürgerlichen Gesetzbuch (§§ 562 ff. BGB). Dementsprechend existieren völlig unterschiedliche Tätigkeitsbereich für Makler – z. B. Börsenmakler, Immobilienmakler oder Versicherungsmakler.

Der Makler wird also nicht selbst Vertragspartei, vielmehr fungiert er als Bindeglied und Hilfsperson zwischen den späteren Vertragsparteien. Als Entlohnung für seine Dienste erhält der Makler nach erfolgreichem Abschluss des Auftrages eine Maklerprovision.