Das Kleingartenrecht bezeichnet als Sammelbegriff die gesetzlichen Bestimmungen, die für einen Kleingarten gelten. Der Großteil der Kleingärten in Deutschland ist in Vereinen mit entsprechenden Dachverbänden auf Bundes- und Landesebene organisiert, die ein eingegrenztes Stück Land an ihre Mitglieder verpachten. Neben den sich aus der Mitgliedschaft in dem jeweiligen Verein ergebenden Pflichten hat vor allem das Bundeskleingartengesetz eine wichtige Bedeutung als Rechtsquelle. Dazu gibt es eine umfangreiche Rechtsprechung zu zahlreichen Einzelproblemen.

Es existieren über eine Million Kleingärten in Deutschland – gerade in Städten sind diese als Möglichkeit der Naherholung sehr beliebt. Ein Kleingarten wird jedoch aufgrund regionaler Besonderheiten teils als Schrebergarten, Laube oder Heimgarten bezeichnet.