Die Feststellungsklage ist neben der Gestaltungs- und Leistungsklage eine eigene Klageart im Zivilprozess, deren Voraussetzungen sich in § 256 der Zivilprozessordnung (ZPO) finden. Danach kann mit der Feststellungsklage Klärung verlangt werden, ob ein Rechtsverhältnis besteht oder nicht. Weiter kann in dieser Hinsicht Klage erhoben werden in Bezug auf die Anerkennung einer Urkunde und die Feststellung in ihrer Hinsicht. Je nach Klageinteresse ist also sowohl eine positive als auch eine negative Feststellungsklage möglich.

Für eine Feststellungsklage muss ein besonderes Feststellungsinteresse bestehen, ansonsten ist die Klage unzulässig. Ein solches wird bejaht, wenn dem Recht oder der Rechtslage des Klägers eine gegenwärtige Gefahr der Unsicherheit droht und wenn das erstrebte Urteil geeignet ist, diese Gefahr zu beseitigen. Zudem ist die Feststellungsklage subsidiär, wenn der Kläger sein Klageziel auch im Wege einer Leistungsklage erreichen könnte.