Unter dem Begriff Fernabsatzrecht werden spezielle Normen zusammengefasst, die für geschäftliche Kontakte (vor allem in Bezug auf Dienstleistungen und Waren) zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher gelten, die ohne direkten Kontakt zwischen den Parteien des entsprechenden Vertrages zustande gekommen sind. Seit 2002 ist das entsprechende Regelwerk in den §§ 312 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) zusammengefasst. Anwendung findet das Fernabsatzrecht auf Fernabsatzverträge.

Im Fernabsatzrecht unterliegen dem Unternehmer bestimmte Informationspflichten – so muss er unter anderem über eine ladungsfähige Anschrift sowie seine Identität unterrichten. Ein weiterer wichtiger Punkt ist zudem das Widerrufs- und Rückgaberecht, das dem Verbraucher grundsätzlich zusteht. Dieses beträgt in der Regel zwei Wochen.