Als Blitzer werden im allgemeinen Sprachgebrauch Maßnahmen der Polizei oder anderer Ordnungsbehörden zur Überwachung der Geschwindigkeitsvorschriften bezeichnet. Dabei wird auf verschiedene technische Maßnahmen zurückgegriffen – besonders verbreitet sind Radar-, Lichtschranken-, Laser- und Helligkeitssensorenanlagen. Zu unterscheiden sind zudem stationäre und mobile Anlagen zur Geschwindigkeitsüberwachung.

Zu einem festen Begriff hat sich mittlerweile der Ausdruck „Blitzermarathon“ entwickelt. Dabei werden auf Bundes-, Landes- oder lokaler Ebene über einen Zeitraum von meist 24 Stunden die normalen Überwachungsmaßnahmen deutlich intensiviert und Verkehrsteilnehmer entsprechend flächendeckend kontrolliert. Teilweise werden die Kontrollstellen dabei im Vorfeld bekannt gegeben, zum Teil werden diese jedoch auch geheim gehalten. Ziel solcher Aktionen ist es, Verkehrsteilnehmer für die Gefahren von überhöhten Geschwindigkeiten zu sensibilisieren.