Die Berufung ist neben der Revision und der Beschwerde ein Rechtsmittel der Zivilprozessordnung, das in den §§ 511 ff. der Zivilprozessordnung normiert ist. Sie ist grundsätzlich statthaft gegen erstinstanzliche Entscheidungen der Amts- und Landgerichte und muss innerhalb eines Monats nach Verkündung des Urteils eingelegt und innerhalb eines weiteren Monats begründet werden. Zulässig ist die Berufung nur, wenn der Beschwerdegegenstandswert 600 Euro übersteigt oder sie ausdrücklich vom Gericht zugelassen wurde.

Ein Urteil kann im Wege der Berufung auf Rechtsfehler und tatsächliche Fehler überprüft werden. Dabei ist die Berufung im Zivilprozess jedoch keine vollständige neue Tatsacheninstanz, vielmehr werden nur neue Tatsachen berücksichtigt, die nicht bereits in der ersten Instanz hätten vorgebracht werden können.