Unter den Begriff arbeitnehmerähnliche Personen fallen Selbstständige, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Schwäche und Abhängigkeit in einigen arbeitsrechtlichen Fragen den gleichen Schutz wie Arbeitnehmer genießen. Die arbeitnehmerähnliche Person muss dabei von ihrem Auftraggeber wirtschaftlich abhängig sein, darf aber im Gegensatz zu einem Arbeitnehmer nicht in die betriebliche Organisation des Auftraggebers eingegliedert sein. So finden zum Beispiel das Bundesurlaubsgesetz (BurlG) und das Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG) Anwendung, das Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) dagegen aber nicht.

Die Begriffe der Scheinselbstständigkeit und der arbeitnehmerähnlichen Person sind strikt voneinander zu trennen. Scheinselbstständige sind tatsächlich Arbeitnehmer und werden zu Unrecht von ihrem Auftraggeber als Selbstständige behandelt. Dagegen sind arbeitnehmerähnliche Personen tatsächlich selbstständig.

Sie Suchen einen Anwalt für Arbeitsrecht in Berlin? Das Arbeitsrecht ist ein sehr breit gefächertes Rechtsgebiet. Wir beraten und vertreten Sie gerne in allen arbeitsrechtlichen Angelegenheiten.

Jetzt Termin vereinbaren oder unter 030 120 87 111 ansprechen.