Freistellung und Kündigung

Von 24. April 2018Arbeitsrecht

Wird ein Arbeitsverhältnis beendet, etwa durch Kündigung oder Aufhebungsvertrag, so werden Arbeitnehmer häufig freigestellt. Im Optimalfall bedeutet das, keine Arbeit und volles Gehalt. Nicht immer ist eine Freistellung jedoch die beste Lösung – beziehungsweise überhaupt zulässig. Die wesentlichen rechtlichen Grundlagen erhalten Sie nachfolgend kompakt.

Achtung! Aus taktischen Gründen kann es jedoch in bestimmten Fällen sinnvoller sein, trotz einer angebotenen Freistellung seine Arbeitsleistung weiter zu erbringen. Gerade im Hinblick auf ein eventuelles Kündigungsschutzverfahren und eine angepeilte Abfindung kann das Signal des Arbeitnehmers, im Extremfall auf eine Weiterbeschäftigung zu bestehen, von entscheidender Bedeutung sein. Denn der Arbeitgeber wird regelmäßig kein Interesse mehr daran haben, den Arbeitnehmer weiter zu beschäftigen. Sollten Sie mehr zum Thema Kündigungsschutzverfahren erfahren wollen, gelangen Sie HIER zu unserem Ratgeber.

Achtung! Eine einseitige Freistellung durch den Arbeitgeber ist regelmäßig dann unwirksam, wenn die dazugehörige Kündigung in offensichtlicher Art und Weise unwirksam ist.

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Jan Ottmann

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